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Mikrochip und Equidenpaß

TierkennzeichnungDie EU-weit gültige Verordnung (EG) der Kommission Nr. 504/2008 zur Identifizierung von Equiden sowie die österreichische Tierkennzeichnungs- und Registrierungsverordnung 2009 enthalten folgende Vorschriften über die Kennzeichnung und Registrierung von Pferden und Pferdeartigen (Ponies, Esel, Maulesel, Maultiere, Zebras...):

Für ausnahmslos jedes Pferd bzw. jeden Equiden muß ein eigener Pferdepaß (Equidenpaß) vorhanden sein!

Der Antrag für den Equidenpaß wird vom Tierarzt oder Zuchtverband ausgefüllt und nach Einreichen von der zuständigen Organisation als Dokument ausgestellt.

TierkennzeichnungWer mit einem Pferd unterwegs ist (gefahren, transportiert, Ausritte über drei Stunden) muss den Pferdepass mitführen. Lediglich Notfälle bilden eine Ausnahme.
Bei Verbringung, Verkauf oder Schlachtung muss ein Pferdepass vorhanden sein. Nach dem Tod des Pferdes muss der Pferdepass innerhalb von 7 Tagen mit der Bestätigung der Tierkörperbeseitigungsanstalt bei der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Magistrat) zur Entwertung abgeben werden.

 

 

TierkennzeichnungNEU! Chip-Pflicht (Identifizierung mittels Transponder):

Vor dem 1.7.2009 geborene Pferde, die bereits einen Equidenpaß haben, müssen nicht gechippt werden.

Vor dem 1.7.2009 geborene Pferde, die keinen Equidenpaß haben, müssen bei dessen Ausstellung gechipt werden.

Für ab dem 1.7.2009 geborene Pferde muß innerhalb von 6 Monaten nach der Geburt ein Equidenpaß ausgestellt werden, sie sind mittels Mikrochip zu kennzeichnen. Als Alternative Kennzeichnung gilt für diese Tiere ein Heißbrand (Schenkelbrand) eines zugelassenen Zuchtverbandes.

Die Implantation des Mikrochips erfolgt unter sterilen Bedingungen an der linken Halsseite. Der Chip hat in etwa die Größe eines Reiskorns und kann mittels Injektionskanüle nach sorgfältiger Vorbereitung problemlos implantiert werden. Eine Narkose, Sedierung oder lokale Anästhesie ist üblicherweise nicht notwendig.