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Die Mesotherapie wird beim Pferd
vorwiegend bei Rückenproblemen eingesetzt und stellt als moderne
Behandlungsmethode eine Synthese aus der Neuraltherapie, der Akupunktur und der
Arzneimitteltherapie dar. Es werden Medikamentenmischungen in äußerst geringer
Dosierung möglichst nahe am Ort der Erkrankung eingebracht, und zwar mittels
multipler Mikroinjektionen in die Haut.
Die
Behandlung ist schnell und oft anhaltend wirksam und hat bei richtiger Anwendung
für den Patienten nahezu keine Nebenwirkungen.
Nach eingehender Untersuchung wird bei geeigneten Fällen die Indikation zur
Mesotherapie gestellt. Die Behandlung erfolgt unter Verwendung steriler
Materialien und bewährter Medikamentenmischungen auf der Basis eines
Lokalanästhetikums. Durch synergistische Effekte bei dieser Art der Behandlung
sind oft bei chronischen und hartnäckigen Problemen oder Schmerzzuständen
Erfolge zu erreichen, auch in "ausbehandelten" oder therapieresistenten
Problemfällen.
Die
Menge der verabreichten Medikamente ist zwar sehr gering, jedoch potenziert sich
die Wirksamkeit durch die Kombination verschiedener Arzneien und durch die
gezielte, lokalisierte Art der Anwendung. Das entstehende Hautdepot sichert
einen schnellen und anhaltenden Therapieeffekt, die Behandlungsintervalle sind
dementsprechend lang und richten sich u.a. auch nach dem subjektiven Ansprechen
des Patienten.
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